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Autoflower outdoor in 500-ml-Töpfen, stark gebunden

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 14 nach der Keimung:

Orange Sherbet links Big Devil XL rechts

Sobald Seitentriebe kommen, binde ich die wieder in die andere Richtung, damit ein Busch daraus wird und der Schwerpunkt passt.

(Der Ring macht langsam den Abgang, er ist aus PLA und PLA mag es nicht so warm. Halten wird er, aber ein wenig verziehen wird sich das Ganze.)

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 30 nach der Keimung:

Vor etwa 7 Tagen habe ich sie getoppt, weil kaum Seitentriebe kamen.

Jetzt kommen welche, die man langsam auch anbinden kann. Die meisten sind allerdings noch ziemlich kurz.

Wenn die Triebe es erst einmal herausgeschafft haben, sieht die Pflanze sicher auch wieder etwas schöner aus.

Im Moment ist es noch ein ordentliches Chaos.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Für die Größe sind das mega dicke Stämme.

Die Pflanzen sehen toll aus. 👍 👍

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 34 nach der Keimung:

Bei der Big Devil XL sieht es nach Spinnmilbenbefall aus. Da gehe ich heute Abend wohl mit Neemöl dran.

Wundert euch nicht über das Wasser im Untersetzer. Ich gieße von oben und über den Untersetzer auch von unten, und da ich gerade gegossen habe, muss das erst aufgesaugt werden.

Ein paar Blätter nehme ich außerdem bald weg. Die Blüte fängt jetzt langsam an, und was zu viel verdeckt, kommt in ein paar Tagen ab.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 43 nach der Keimung:

Blütetag: 15

Trotz der kleinen Töpfe setzen sie ordentlich Buds an.

Bei der Orange Sherbet könnte sich zumindest an den Fächerblättern ein leichter Magnesiummangel zeigen.

Weil es nur die älteren Fächerblätter betrifft, ist das aber nicht so tragisch. Die Fächerblätter werden in der Blütephase ja auch als Energiereserve genutzt, daher kann es genauso gut daher kommen.

Ein paar Mineralien im Gießwasser würden ihr trotzdem nicht schaden.

Bei nur 500 ml Erdsubstrat braucht es viel Präzision und Feingefühl, um die Nährstoffe in den richtigen Verhältnissen zu halten. Gibt man von einem zu viel, entstehen leicht Nährstoffkonkurrenzen und andere werden dafür schlechter aufgenommen.

Ein größerer Topf puffert Fehler viel besser ab und bringt meist auch schon genug Mikronährstoffe für einen kompletten Grow mit. Bei diesem Grow mit den 500-ml-Töpfen ist das anders: Sind die Mikronährstoffe verbraucht, muss ich richtig erkennen, was fehlt, und es über das Gießwasser nachlegen.

Ich schätze, dass am Ende ungefähr 7 bis 11 g pro Pflanze zusammenkommen. Mal sehen, wie stark die Buds noch zulegen. Für ein Spaßprojekt ist das aber eine nette Sache.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Gut, dass sich jemand an so ein Extrem wagt.

Die Pflanzen machen einen guten Eindruck, erst recht weil das geringe Erdvolumen so viele Schwierigkeiten mitbringt.

Über das Entfernen von Fächerblättern habe ich auch schon nachgedacht, damit die Blüten gleichmäßiger reifen.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 50 nach der Keimung:

Blütetag: 22

Ich habe ein neues Smartphone (Realme GT7), deshalb sehen die Fotos jetzt wahrscheinlich anders und sicher auch etwas besser aus als früher. Mein altes Handy war 6 Jahre alt, es war Zeit für ein neues, der Akku war langsam durch und mit Android 11 ist man auch nicht mehr auf dem Stand.

Die Blüten legen ordentlich an Größe und auch an Harz zu.

Leider habe ich ein paar Insekten drin, Trauermücken und Spinnmilben, die ich nicht mehr komplett loswerde. In der Blüte fällt Neemöl als Mittel weg. In der Wachstumsphase war ich damit wohl zu sparsam, ich hatte sie nur einmal an Tag 10 eingesprüht. Die Viecher kamen dann genau passend zum Blütebeginn. Nächstes Mal also wieder häufiger Neemöl bis kurz vor dem Start der Blütephase. Dann hat man meistens keine Probleme, weil die Blätter genug damit bedeckt sind und das die Viecher abschreckt.

Wieder etwas gelernt: Outdoor in der Wachstumsphase immer mal wieder Neemöl sprühen, auch wenn alles in Ordnung aussieht. Was später kommt, weiß man vorher nicht, und genau das will man verhindern, weil man in der Blütephase nicht mehr handeln kann.

Durchkommen wird die Pflanze so auch locker, aber ein paar Blätter werden leiden, das sieht man jetzt schon. Außerdem kleben manchmal ein paar der Viecher am Harz der Blüten fest, was auch nicht schön ist.

Zu einer erfolgreichen Ernte komme ich trotzdem. Mit der richtigen Anwendung von Neemöl wäre das Ergebnis aber besser geworden.

Gießen muss ich mittlerweile übrigens täglich, und zwar so viel, dass auch der Untersetzer gefüllt ist. Damit reicht es etwa 24 Stunden. Bei heißem Wetter über 28 °C und Sonne muss ich sogar ungefähr 1,5 bis 2 mal gießen. Kleine Töpfe sind also nichts für Leute, die mal 2 bis 3 Tage unterwegs sind. Der Grow braucht viel Aufmerksamkeit. Große Töpfe machen alles leichter, aber ich wollte ja das Experiment.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Ein tolles Experiment ist das.

Sehr interessant finde ich, wie kompakt die Pflanzen mit den Seitenästen aussehen.

Schon der Blütenstand sieht toll aus und dabei kompakt.

Bei mir ist der Hauptstamm eher lang als breit. Nur zum Vergleich, ich hoffe, das ist für dich in Ordnung:

(up.picr.de/49814821er.jpg)

Deine sind deutlich kürzer. Das kann aber auch an der Genetik liegen.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Am Haupttrieb wachsen doch ordentlich Blüten, das ist eher wie bei meiner Kong 4 aus dem anderen Growbericht, wo schon alles geerntet ist.

Deinen Grow kannst du jetzt aber nicht mit meinem Mini Grow vergleichen. Hier wurde zum einen getoppt und zum anderen stark heruntergebunden, auch der Haupttrieb.

Die Wachstumshormone verteilen sich dadurch anders.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Das ist absolut richtig.

Bei deinem gelungenen Experiment habe ich spontan an Bonsai gedacht, den Gedanken aber sofort wieder verworfen.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Hervorragende Pflanzen.

Ich habe überlegt, ob es in so einem Fall etwas bringen würde, die Pflanzen an eine biodiverse Zone zu stellen und auf Nützlinge zu setzen.

Misst du eigentlich den EC-Wert, oder ist das noch nicht nötig?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich gehe nur nach Gefühl und Augenmaß vor, ein EC-Messgerät habe ich nicht.

Die Erde besteht oben aus Anzuchterde und unten aus vorgedüngter Blumenerde von Compo. Im unteren Drittel ist außerdem Hornspäne und organisches Tomatendüngergranulat eingemischt (Langzeitwirkung, 4% (N), 8% (P), 10% Gesamtkaliumoxid (K)).

Das dürfte für die ersten 3 bis 4 Wochen noch gut Nährstoffe geliefert haben. In der Zeit haben sie nur Regenwasser bekommen.

In der 3. Woche (Wachstum) gab es einmal Brennesseljauche 1:30.

Danach, zum Blütebeginn, habe ich das organische Tomatendüngergranulat im Gießwasser gelöst und damit einige Tage gegossen.

Ab der zweiten Blütewoche gab es nun einmal mineralischen Dünger (Compo Blumendünger mit Guano, N(4), P(5), K(6)). Den gebe ich ab jetzt alle 4 Tage, 10 Tage vor der Ernte setze ich ihn ab. Ich denke, dass jetzt nur noch mineralisch Sinn macht, weil die Blüten ordentlich Versorgung brauchen und das wenige Substrat nicht reicht, um organischen Dünger in ausreichender Menge zu zersetzen. Den mineralischen Dünger habe ich aber absichtlich bis zum letzten Moment hinausgezögert, damit sich so wenig Salz wie möglich ansammelt.

Als ich den möglichen Magnesiummangel angesprochen hatte, haben die Pflanzen außerdem Magnesiumoxid und Mineralwasser pur bekommen.

Gemischtes Wasser gibt es öfter mal: einmal 50% Regenwasser mit 50% Leitungswasser, einmal mit 50% Mineralwasser. Reines Regenwasser bringt zu wenig Mikronährstoffe mit, deshalb wird gemischt. Außerdem ist das gut für den PH-Wert. Regenwasser liegt mit 5 bis 5,5 meist etwas zu niedrig, Leitungswasser mit 7,5 zu hoch, gemischt passt es. Bei einem großen Topf spielt das keine Rolle, bei meinen kleinen schon.

Aktuell bekommen die Pflanzen täglich je rund 250 ml Wasser. Alle 4 Tage kommen nach Augenmaß 3 bis 4 Tropfen von dem Compo Blumendünger mit Guano dazu.

Bisher passt das. Leichte Krallen sieht man bei der Orange Sherbet. Bei meinem normalen Grow war es aber auch schon so, dass diese Genetik stärker auf Dünger reagiert hat als die Big Devil XL, die scheint da etwas toleranter zu sein.

Soweit ist alles in Ordnung. Ganz leichte Anzeichen von Überdüngung an den Blattspitzen sind verkraftbar. Nach dem jetzigen Stand kann die Orange Sherbet die nächste Blütedüngung überspringen.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 60 nach der Keimung:

Blütetag: 32

Die Blüten der rechten Orange Sherbet eskalieren, das sind richtig dicke Golfbälle.

Dazu noch ein Bud von der Big Devil XL, das habe ich im Bild vergessen zu beschriften.

[3 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 65 nach der Keimung:

Blütetag: 37

Ich habe nur zwei Bud-Fotos gemacht, um den Reifestand zu dokumentieren.

Am Samstag hänge ich die Pflanzen zum Trocknen auf.

Nach dem jetzigen Blütenstand würde ich beim Trockengewicht schätzen:

Orange Sherbet: 10,5g

Big Devil XL: 9g

Schön harzig ist es aber geworden. Die Menge ist klein, es war ja auch ein Mini Grow, aber es dürfte sehr leckeres Weed sein. Der Geruch ist wirklich fein. Die Big Devil XL hat sehr konzentriert viel Harz und riecht stark nach Zitrone.

Die Orange Sherbet überzeugt mit ihren sehr dichten, runden Buds.

[2 Bilder nicht übernommen]


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