Wenn du magst, kannst du deinen neuen Grow hier gerne als Growreport in einem eigenen Thema zeigen.
Du machst dann eine kurze Einleitung zu deinem Grow mit Equipment, Sorte des Samens, Erde, verwendeten Düngern und Düngeplan, und stellst danach alle fünf bis sieben Tage Fotos vom Fortschritt rein.
So kann jeder hier im Forum deinen Grow mitverfolgen, die Pflanzen beurteilen und dir frühzeitig Hinweise geben.
Mit 60 x 60 x 140 (cm) hast du für eine Pflanze genug Platz, auch mit Herunterbinden. Über den richtigen Zeitpunkt zum Einleiten der Blüte kannst du die Pflanzengröße ziemlich passend auf dein Zelt abstimmen. Dann erreichst du unter Umständen sogar mit einer einzigen Pflanze die 50-g-Grenze.
Durch das Binden wird die Pflanze zwar buschiger und breiter, aber auch da nutzt du die 60 x 60 einfach so aus, wie es gut passt. Die Blüten wachsen ohnehin immer nach oben. Wenn du mit den Ästen also nah am Rand bist, bindest du von dem Moment an nicht weiter herunter, und die Äste wachsen ab da nach oben. Das Verbreitern lohnt sich bei schwachen bis mittleren LED-Lampen auf jeden Fall und sollte bei jedem Indoorgrow mit einer photoperiodischen Sorte gemacht werden.
Ideal wäre, die Seitentriebe ein bisschen auseinanderzuziehen und den Hauptstamm nach Nodie 2 bis 3 zu toppen.
Etwa so wie hier gezeigt, nur etwas milder, das ist die Extremvariante:
growdiaries.com/journal/mainlining-cannabis-p…
Einmal Toppen und LST steckt jede Pflanze weg. Wer es mit dem Herumspielen und Schnippeln völlig übertreibt, kann sie aber stressen, und dann ist Zwittern möglich.
Die Vorteile von LST (Binden) und Toppen beim Indoorgrow mit einer photoperiodischen Sorte:
• der Platz wird effektiver genutzt, mehr Maximalertrag ist möglich
• viele große Blüten mit sehr gleichmäßiger Reife und hohem Wirkstoffgehalt
• dadurch weniger Trimmarbeit und fast keine Microbuds mit wenig THC
• die LED-Leistung wird effektiver genutzt, die Effizienz steigt, also mehr Gramm pro Watt LED
• die Pflanze ist insgesamt vitaler, weil es keine Stellen mit Lichtmangel gibt
Der etwas höhere Aufwand fürs Binden und Toppen zahlt sich später wieder aus, weil beim Trimmen am Ende deutlich Arbeit wegfällt.
Nachteile sehe ich keine, solange man es nicht übertreibt. Wer grobmotorisch unterwegs ist, reißt beim Binden vielleicht mal einen Ast ab, dafür muss man sich aber wirklich sehr ungeschickt anstellen. Bindet man früh, sind die Zweige noch sehr elastisch. Selbst ein umgeknickter Ast regeneriert vollständig und schadet der Pflanze nicht.