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Mein Grow 2026: Sorte, Erde und Topfgröße planen

Seite 2 von 2 · zum ersten Beitrag

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Nein,

ich habe alles meinem Arzt geschenkt.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Die Northern Lights haben mir als pflegeleichte, verlässliche Pflanzen gefallen, ich muss sie aber erst rauchen, um zu entscheiden, ob ich damit weitermache.

In einem der letzten Beiträge wurde unter anderem bei Angststörungen reines Indica empfohlen.

Als Auto geht das natürlich nur mit Ruderalisanteil.

Deshalb entscheide ich mich für das nächste Jahr für Northern Lights. (80 % Indica, 20 % Ruderalis)

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Bei Angststörungen habe ich da meine Zweifel.

Bei mir löst es eher Angstattacken aus als Sativa.

Sativa motiviert mich und gibt mir eine Menge Energie.

Beim Indica richtet sich mein Fokus mehr nach innen.

Das ist bei jedem Menschen aber sehr unterschiedlich, deshalb kann man es vorher nie genau sagen.

Probier es einfach aus. Schon die Pflanze allein ist sehr dankbare Arbeit, und Northern Lights gab es auch schon zu meinen letzten Growertagen.

Autos sind super.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Schon seltsam: Ich plane die Aussaat für Ende April und will diesmal möglichst viel richtig machen.

Nr. 1

Der Samen und die Genetik sind gefunden und vorhanden.

Und dazu kommt der anregende Austausch, um alles – mit meinen Möglichkeiten – richtig zu machen.

Bisher habe ich immer direkt in den Endtopf gesät, das mache ich wohl auch diesmal, nur wollte ich in die Mitte "Anzuchterde" füllen. Hat noch Zeit, nur welche Anzuchterde? (in Minimengen)

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Bei Angststörungen habe ich da meine Zweifel.

Bei meiner kleinen Dosis geht es mir eher um THC gegen die Schmerzen, und ich probiere einfach aus, was ich ernte.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ich hatte dieses Jahr für meine Aufzuchten im Garten eine Anzuchterde mit Terra Preta, also angereichert mit Pflanzenkohle, was verschiedene Vorteile bringt.

Die hat mir sehr gut gefallen, und es gibt sie auch in kleinen Gebinden.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich denke mal so lose vor mich hin.

Anzuchterde ist Erde, die wahrscheinlich nicht grob und nicht vorgedüngt ist. Richtig?

Nehmen wir an, ich kaufe

Anzuchterde Canna Terra Seed Mix (25L)

bei Amazon, was mit 25 Litern natürlich viel zu viel ist.

Wenn ich diese Erde nach drei Wochen dünge und weiter als Haupterde nutze, gibt es dagegen Bedenken?

Oder besser:

COMPO BIO Anzuchterde 5 Liter und CANNA Terra Professional, 25 L

ebenfalls von Amazon

Canna Professional hat letztes Jahr hervorragende Ergebnisse gebracht.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Anzuchterde für den kompletten Grow zu verwenden halte ich persönlich für nicht ideal.

Vorgedüngte Erde enthält Langzeitdünger und liefert damit etwa sechs Wochen lang Nährstoffe. Mineralischer Dünger in flüssiger Form wirkt dagegen nur kurz. Mit Anzuchterde könnte der spätere Grow ziemlich "stressig" werden: Fehlt irgendetwas, musst du sehr genau auf die Mängel reagieren.

Entweder mischst du deine Anzuchterde im unteren Bereich noch mit ausgewogenem Langzeitdünger, oder du holst nur wenig Anzuchterde und füllst unten vorgedüngte Erde ein – so halte ich es.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Okay.

Mir geht es nicht um die paar Euro, sondern darum, dass ich die Reste nicht lagern kann.

Wäre es – rein theoretisch – möglich, einen Teil der Originalerde zu spülen?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Der allererste Samen, vermutlich durch Inzucht entstanden, ist mir bei der Ernte aus der Alpujarrena gekullert und hat sich damit als Samen Nr. 3 qualifiziert:

(up.picr.de/50045271vj.jpg)

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Du kannst deine Anzuchterde für den ganzen Grow nehmen, oder noch besser die Erde aus dem letzten Grow. Die Mikroben, die darin stecken, unterstützen die Pflanze beim Umwandeln der Nährstoffe.

Weil bei dir bis zum nächsten Grow eine recht lange Pause liegt, weiß ich allerdings nicht, wie viele Mikroben überleben.

Unter die Anzuchterde kannst du Langzeitdünger mischen. Der löst sich langsam, für die erste Woche sollte das also kein Problem sein.

Zum Problem könnte die Struktur der Erde werden. Ich bin mir nicht sicher, ob sie für den Grow nicht zu locker ist und du später Schwierigkeiten bekommst, Wasser zu speichern. So etwas lässt sich hinterher leider nicht mehr beheben.

Wie oben schon geschrieben wurde, könnte es schwierig werden, die Pflanze zu ernähren; mit organischem Dünger müsste es aber machbar sein.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Das waren eigentlich Gedanken für den neuen Growreport, gelandet sind sie aber im Thread zum Curen.

Wer Samen von einer Pflanze nutzt, die von sich aus gezwittert hat, muss damit rechnen, dass auch die Nachkommen zwittern. Feminisierte Samen werden in der Regel aus stabilen weiblichen Pflanzen gewonnen, indem man sie mit kolloidalem Silber besprüht; dann bilden sie Samen aus. Warum das so funktioniert, ist wissenschaftlich übrigens nicht richtig geklärt. Früher hat man weibliche Pflanzen extrem gestresst, damit sie zwittern. Samen von Pflanzen zu nehmen, die einfach so gezwittert haben, ist keine gute Idee – außer man will eben Zwitter anbauen. Industriehanf ist oft Zwittercannabis.
Grundsätzlich wird diese Erblinie eine Inzuchtdepression entwickeln. In der ersten und zweiten Generation geht es vielleicht noch, aber irgendwann werden die Pflanzen nur noch mickriger und schwächer. Die Sorte ist toll und hat mir gut gefallen, deshalb habe ich kurz überlegt, ob es Sinn macht, sie weiter zu kultivieren. Wahrscheinlich ist frisches Saatgut aber sinnvoller.

Ich schaue mir das noch etwas an, aber es ist sehr interessant.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Den Samen aus der Alpujarrena nehme ich definitiv nicht. Bei 176 cm gibt es nur eine sehr kleine Ernte, und THC soll sie zusätzlich nur wenig produzieren.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Für den Grow 2026 lerne und lernte ich täglich dazu, danke an euch.

Was kann oder sollte ich vorbeugend machen?

Erde und Dünger, welche Art, der Startzeitpunkt, Licht, Topfgröße usw. stehen für mich so gut wie fest.

Aber was kann ich vorbeugend gegen kleines und großes Gekrabbel tun? Die neue Erde impfe ich immer schon mit Nemathoden, aber was geht noch?

Eilig ist es nicht, nach meinen Grows habe ich nur Langeweile. 😀 😀

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich wollte es einfach noch mal erwähnen:

Auch 2026 mache ich wieder einen Growreport.

Nur machen mir manche Beiträge hier fast Angst.

Der THC-Gehalt ist überhaupt nicht so zu erreichen wie angegeben.

Und immer die Topfgröße: Mit 5,5 l sind meine Pflanzen über 175 geworden.

Für mich steht fest:

• Topfgröße bleibt bei 5,5 l • Profierde mit Hornspänen • Dünger von Compo

Offen ist nur noch, welcher Samen es wird.


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