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Mein Growplan für 2026: drei versetzte Durchläufe

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Zu meinem Grow für das Jahr 2026 habe ich mir schon ausführlich Gedanken gemacht.

Diesmal läuft es anders als sonst.

Versetzte Growdurchläufe

Geplant sind drei Durchläufe mit jeweils vier verschiedenen Sorten (alles Autoflower), zeitlich jeweils um 48 Tage verschoben.

Vorzucht, Topfvolumen und Erde

Vorzucht:

Vorgezogen wird wie gehabt unter LED-Lichtleisten auf der Fensterbank. Zusammen kommen die LEDs auf rund 15 W bei 4000 K Farbtemperatur. Das hat im letzten Grow schon sehr gut geklappt, und was läuft, wird nicht geändert. Im Frühling dauert die Vorzucht vermutlich etwas länger, weil es draußen oft noch zu kühl ist.

Töpfe:

Gegrowt wird diesmal in kleineren Töpfen, nämlich in selbst gedruckten belüfteten Töpfen mit 1,5 Litern Volumen. Gekeimt wird direkt im Endtopf, umgetopft wird nicht.

Riesige Pflanzen mit maximalem Ertrag sind bei diesem Grow nicht das Ziel. Ich will sie bei etwa 50 bis 80 cm Höhe halten und hoffe auf 14 bis 20 g pro Pflanze.

Mir geht es darum, vier unterschiedliche Sorten anzubauen und über die drei Runs die Vielfalt der verschiedenen Phänotypen mitzuerleben. Mit größeren Töpfen käme ohnehin zu viel zusammen, in einem Dreipersonenhaushalt sind maximal 150 g erlaubt.

Erde:

Die Erde mische ich von Anfang an so, dass sie sowohl für die Keimlingsphase als auch für den weiteren Grow passt:

• oberes Drittel Anzuchterde

• untere zwei Drittel vorgedüngte Erde

• im unteren Drittel zusätzlich Hornspäne und organisches Langzeitdünger-Granulat

Sorten

Ausgewählt habe ich Hybriden, überwiegend sativadominant. Alles Autoflower, mit entsprechendem Ruderalisanteil, den ich auf den Labels weggelassen habe.

Der aromatische Duft von Sativas gefällt mir, weil er mehr in Richtung fruchtig, zitronig und frisch geht. Indicas sind eher würzig und riechen oft erdiger oder chemischer, Richtung Diesel. Außerdem mag ich Cannabis lieber, das aktiver macht und nicht zu stark in die Couch drückt.

Die Labels sind aus Langeweile entstanden, sie kommen später auf die Gläser und fassen das Wesentliche zusammen. Die THC-Werte habe ich teils etwas nach unten korrigiert, weil manche Hersteller Extremwerte statt Durchschnittswerte angeben.

Über die Labels kommt man zum jeweiligen Hersteller der Sorte:

• dutch-passion.com/de/hanfsamen/auto-skywalker…

• fastbuds.com/de/seeds/original-cinderella-auto

• deliciousseeds.com/de/space-cookies-auto.html

• shop.greenhouseseeds.nl/de/feminised-cannabis…

Die Sorten sind größtenteils Klassiker oder wenigstens aus bekannten, stabilen Klassikern gekreuzt. Neumodisches, wild durchgekreuztes Zeug ist nicht dabei.

Schreibt gerne, was ihr von der Idee und von meinem Plan haltet.

[7 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Zu meinem Grow für das Jahr 2026 habe ich mir schon ausführlich Gedanken gemacht.

Klar, weil wir mit den Autos draußen im Winter nichts geworden sind, aber immerhin Erfahrungen gesammelt haben.

Unter anderem deshalb denken wir jetzt schon über den nächsten Grow nach.

Und das ist genial.

Wenn man alles Wichtige weglässt, machst du etwas Ähnliches wie ich, nur:

Du:

sativadominant

Ich:

indicadominant.

Du als Mensch mit Möglichkeiten 👍

Ich als Hobby im Wohnzimmer. 😀

Ob du von mir etwas "lernen" kannst, bezweifle ich, aber Eindrücke wirst du bekommen.

Von deinem Grow lerne ich auf jeden Fall etwas, nur bleibe ich statt deiner 1,5 l "tollen Töpfe" bei rund 5 l.

Das wird toll in 2026 🤣

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Töpfe, die Untersetzer und das höhenverstellbare Halterungskonzept für die LED-Leisten habe ich schon gedruckt.

Kompliziert wird aber etwas anderes, und dafür habe ich noch keine richtige Lösung:

Ich habe vier unterschiedliche Sorten und würde von jeder gerne eine in jedem Durchlauf haben. Bei einer Keimrate von etwa 70 % muss ich aber damit rechnen, dass das nicht aufgeht und rund ein Samen nicht keimt.

Damit bleiben drei Möglichkeiten:

1. Ich nehme, was kommt, und growe pro Run eventuell nur drei oder im Pechfall zwei Pflanzen.

-> Nachteil: unter Umständen weniger Pflanzen pro Run

2. Ich säe nach, wenn nach sieben Tagen nichts gekeimt ist. Das sind dann kleine Nachzügler, aber damit kann man leben. Ob die Nachzügler keimen, ist natürlich wieder nur eine Frage der 70 %. Keimen sie nicht, fällt die Sorte in diesem Run eben aus.

-> Nachteil: eventuell Nachzügler, die mindestens sieben Tage hinterherhängen

3. Ich nehme zusätzlich vier kleine Anzuchttöpfe dazu, pflanze also zwei Samen pro Sorte. Keimt einer nicht, habe ich ein Backup und topfe es in den größeren Topf um. Das heißt aber auch: Wenn pro Sorte mehr als eine Pflanze keimt, wird jeweils eine davon vernichtet. Unter der LED-Lampe ist nur Platz für vier Töpfe.

-> Nachteil: höhere Kosten durch eventuell vernichtete Samen, die Effektivität ist nicht ausgeschöpft

Optimal ist keine der Varianten, Kompromisse muss man so oder so eingehen. Welche würdet ihr nehmen?

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Schön, dass ich deine Gedanken mitverfolgen darf. Das Konzept, das du planst, ist interessant.

Für mich wäre es nichts, weil ich nie die Ausdauer hätte, mich so intensiv um all diese Pflanzen zu kümmern.

Du musst deinen Zeitplan für die Neuaussaat einhalten, und dann kommt das, was für mich ein absolutes Ausschlusskriterium wäre:

Mit 1,5-Liter-Töpfen musst du im Sommer teilweise zweimal am Tag gießen.

Du hast ja gezeigt, dass dir die Pflege in so kleinen Töpfen gelingt, stressfrei ist die Sache aber alles andere.

Ich schaue sehr gerne zu und freue mich auf die Phänotypen.

Was mir noch unklar ist:

Wie verteilst du die Pflanzen auf die Runs?

Optimal wären ja eine Sorte pro Run mit jeweils drei Pflanzen. So scheinst du es aber nicht zu planen.

Die Sortenwahl könnte mir auch gefallen, mit starken Klassikern in der Genetik.

Gerade über Nevilles Haze und Super Silver Haze habe ich für mich selbst schon nachgedacht.

Noch eine Überlegung: Cannabis wurzelt tief, müsste also in einem zylindrischen Bereich unter dem Keimling Anzuchterde haben.

Machbar wäre das mit Easy Plugs, ich würde aber ebenfalls gute Anzuchterde vorziehen.

Ich wäre übrigens für Variante 3.

In einem Dreipersonenhaushalt darfst du ja auch maximal neun Pflanzen halten.

Spätes Pikieren, wenn sie nach draußen umziehen, wäre denkbar. Das zieht aber enorme Wurzelschäden nach sich, wenn du zwei Pflanzen aus demselben Topf trennen willst.

Die Nachzügler erntest und beschneidest du später und bist insgesamt mit viel Zeitaufwand dabei.

Variante 1 fällt weg, wenn du Vergleiche zwischen Sorten und Phänotypen dokumentieren willst.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Zu den Runs:

In jedem Run sollen alle vier Sorten stehen, also nicht viermal die gleiche Sorte pro Run.

Für mich ist es interessanter, die Unterschiede zwischen den Sorten zu sehen. Reizvoll sind beide Varianten, ein Phänotypenvergleich ist sicher auch spannend. Mit meiner Variante wachsen aber alle Pflanzen bei den gleichen Temperaturen und Bedingungen auf, und man kann optimal vergleichen, wie sich die verschiedenen Sorten schlagen.

Den Zeitplan und das Gießen bekomme ich hin. Der Plan muss ja auch nicht hundertprozentig eingehalten werden, gerade die Ernte ist nur ein Anhaltspunkt.

Die 1,5-Liter-Töpfe halten selbst an heißen Sommertagen das Wasser für einen Tag, wenn man morgens einmal richtig voll gießt.

So einen Rhythmus kann ich gut einhalten. Für mich ist das kein Stress, sondern eher Spaß.

Bei der Anzuchterde würde ich es ungefähr so machen, aber wie gut das in der Praxis klappt, wird man sehen. Hauptsächlich ist der Keimlingsbereich nicht gedüngt, damit wird das schon. Zu viel Wissenschaft muss auch nicht sein.

Spätes Pikieren, wenn sie nach draußen umziehen, wäre denkbar. Das zieht aber enorme Wurzelschäden nach sich, wenn du zwei Pflanzen aus demselben Topf trennen willst.

Wie beschrieben würde ich vier weitere kleine Anzuchttöpfe nehmen, und wenn im großen Topf nichts keimt, wird die Ersatzpflanze zügig dort eingesetzt. Die Wurzeln beschädige ich dabei wohl nicht, weil ich den ganzen Ballen großzügig umtopfe, sofern er zusammenhält, und die Wurzeln noch nicht am Rand angekommen sind.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Seeds für den Grow 2026 habe ich jetzt schon bestellt, weil in dem Webshop gerade "Black Friday Days" läuft. Je nach Sorte gab es 20 bis 50 % Rabatt.

Teuer war es trotzdem, aber es sind auch Markenbreeder.

Wie schon erwähnt ziehe ich vier Sorten pro Run auf, pflanze aber je zwei Pflanzen pro Sorte ein, falls eine nicht keimt. Vier Pflanzen keimen direkt im Endtopf, vier in den Anzuchttöpfen.

Im letzten Run, falls ich wirklich drei mache und nicht doch nur zwei, habe ich bei drei der Sorten keinen Ersatz mehr, weil nur fünf Samen dabei sind. Dann wird eben gekeimt, was da ist.

Keimt im Endtopf nichts, kommt die Pflanze aus dem Anzuchttopf komplett mit Wurzelballen und der ganzen Erde in den Endtopf, wo ich vorher ein passgenaues Loch dafür mache.

Dafür habe ich recht kleine Anzuchttöpfe im 3D-Druck hergestellt:

Damit der Wurzelballen unbeschädigt und im Ganzen herauskommt, gibt es dazu eine Herausschiebehilfe. Der Schieber passt genau in die Löcher der Töpfe, so lässt sich der Ballen nach oben herausschieben, ohne die Pflanze zu stressen oder Wurzeln zu beschädigen.

Die Samen lagere ich ungeöffnet und noch vakuumverpackt kühl bei etwa 14 °C. Bis es losgeht, überstehen sie das hoffentlich gut, fünf Monate Lagerung sollten aber passen.

[4 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell
Ich habe vier unterschiedliche Sorten und würde von jeder gerne eine in jedem Durchlauf haben. Bei einer Keimrate von etwa 70 % muss ich aber damit rechnen, dass das nicht aufgeht und rund ein Samen nicht keimt.
Wie schon erwähnt ziehe ich vier Sorten pro Run auf, pflanze aber je zwei Pflanzen pro Sorte ein, falls eine nicht keimt. Vier Pflanzen keimen direkt im Endtopf, vier in den Anzuchttöpfen.

Da könnte dir die Methode mit Wasserglas und Küchenpapier weiterhelfen. Ich lege die Samen über Nacht, also etwa zwölf Stunden, ins Wasserglas und morgens dann auf feuchtes Küchenpapier oder Taschentücher, es muss nur fusselfrei sein, in eine Tupperdose, über die ich eine Schüssel stelle, damit es dunkel ist. Danach kontrolliere ich täglich und halte die Samen feucht, aber nicht zu nass. Normalerweise sieht man nach einem bis drei Tagen etwas, bei frischem Saatgut meist schon nach einem Tag.

Für dich hätte das wohl einen Vorteil: Du müsstest nicht mehrere Tage auf ein Ergebnis in der Erde warten, sondern könntest die Nieten schon nach drei bis vier Tagen aussortieren und neu starten. Alle deine Probleme löst das nicht, der Zeitverzug bleibt, aber du könntest direkt selektieren und dann entsprechend weiterplanen.

Die fünf Monate sind so gelagert auch kein Problem, oder du legst sie in den Kühlschrank, um ganz sicher zu gehen.

Die selbst gedruckten Sachen gefallen mir, besonders die Töpfe mit der Ausschiebehilfe! Jetzt fehlen nur noch farblich zur Sorte passende Mini-Boxen, wenn du sie wie oben beschrieben keimen lassen willst 😉

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Die Sortenwahl finde ich höchst interessant. Bei der Recherche zur Genetik war ich erstaunt, wie viele Sorten aus den alten holländischen Sorten hervorgegangen sind, vor allem aus Skunk#1 und NL#5.

Momentan bieten offenbar viele Anbieter ihre Samen günstig an. Ich habe letzte Woche auch 10 Early Pearl reg. bestellt und sie erst mal in den Kühlschrank gelegt.

Was mich sehr interessieren würde, sind deine Eindrücke von der diesjährigen Ernte, also Geschmack und Wirkung.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Seeds sind da:

Als Bonus lagen noch 3x Gorilla Z Auto (Gorilla Zkittlez Auto) von Fastbuds dabei (2fast4buds.com/de/seeds/gorilla-z-auto)

Mal sehen, was ich damit mache. Vielleicht gehen sie ohne Vorzucht unter einer Growlampe direkt ins Gewächshaus, oder ich growe sie komplett outdoor. Die Growlampe ist für die Vorzucht der eigentlichen Samen schon verplant.

Vielleicht fällt mir auch noch irgendein Experiment ein.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Das sieht spannend aus! Auf das Ergebnis der Strain Hunters bin ich neugierig. Die kenne ich noch von YouTube, dass die auch Samen machen, wusste ich nicht. Testballon, oder hast du damit schon Erfahrungen?

Ein Experiment hätte ich: eine Autoflower so klein wie möglich halten. Vielleicht über Toppen oder das Entfernen von Seitentrieben, mit Draht zum Bonsai geformt. Oder extremes Lollipopping, also nur eine große Blüte pro Trieb. Irgendwas Ästhetisches. 😂

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell
Mal sehen, was ich damit mache. Vielleicht gehen sie ohne Vorzucht unter einer Growlampe direkt ins Gewächshaus, oder ich growe sie komplett outdoor. Die Growlampe ist für die Vorzucht der eigentlichen Samen schon verplant.

Wenn die Genetik etwas robuster ist, wäre so ein kompletter Outdoor-Grow natürlich auch interessant.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Ein Experiment hätte ich: eine Autoflower so klein wie möglich halten. Vielleicht über Toppen oder das Entfernen von Seitentrieben, mit Draht zum Bonsai geformt. Oder extremes Lollipopping, also nur eine große Blüte pro Trieb. Irgendwas Ästhetisches. 😂

So ähnlich hatte ich das letztes Jahr schon mit meinem Mini-Grow in 500 ml gemacht.

Dieses Jahr würde ich mit der Gorilla Z dafür das extreme Outdoor mit den günstigsten Mitteln testen:

• Keine Vorzucht unter LED, direkt nach der Keimung, die Anfang Mai stattfinden wird, gehen sie nach draußen.

• Das ergibt spargelige Pflanzen mit etwas Vergeilung, aber egal, das gehört zum Experiment.

• Bei Kälte, Regen und Wind greife ich nicht ein. Die frostigen Temperaturen, die im Mai häufiger auftreten, müssen sie aushalten.

• Gedüngt wird nur mit Dünger aus dem Garten, selbst hergestellt (Brennnesseljauche).

• Schädlinge werden mit Sicherheit auftreten, die bekämpfe ich mit ebenfalls selbst hergestelltem Brennnesselsud.

Wenn es gegen Ende der Blüte viel regnet und dann dicke Buds dran sind, würde ich sie allerdings eventuell vor dem Regen schützen, aber weiterhin draußen lassen. Sonst schimmelt alles weg und es gibt kein Ergebnis, das wäre schade. Deswegen würde ich mich zumindest bei größeren Blüten bemühen, sie trocken zu halten.

Man könnte sagen, das wäre der einfachste und günstigste Weg, einen Grow durchzuziehen: Erde und Samen, kleiner bis mittlerer Topf, fertig. Dazu nur selbst hergestellte Dünger.

Für drei Samen heißt das:

• 3x Samen -> 0 € (Bonusseeds der Bestellung)

• 3x Töpfe (vermutlich 3D-gedruckt mit 2,5 Litern oder aus dem Restbestand) -> 3 €

• 3x Erde für je 2,5 Liter -> 2,10 €

Damit liegt der Grow, also das Experiment, bei 5,10 €.

Ich rechne damit, dass zwei der drei Samen keimen, theoretisch wird es damit günstiger. Vorher weiß man es aber nicht.

Bei dem Experiment geht es nicht darum, die schönsten Pflanzen zu bekommen, sie werden mit Sicherheit spargelig und auch von Schädlingen befallen sein, sondern darum, was man mit einfachen Mitteln und vor allem günstig draußen in der Natur erreichen kann.

Für dieses Experiment gibt es dann, sofern es startet, ein eigenes Thema. Für den ursprünglichen Grow auch.

Hier geht es zunächst um die Planung und die Ideen für meine Grows im Jahr 2026.

Auf das Ergebnis der Strain Hunters bin ich neugierig. Die kenne ich noch von YouTube, dass die auch Samen machen, wusste ich nicht. Testballon, oder hast du damit schon Erfahrungen?

Greenhouse Seeds ist ein altbewährter Züchter mit teils älteren und sehr stabilen Genetiken. Sorten von denen hatte ich bisher noch nicht, aber nach allem, was ich gelesen habe, gehe ich davon aus, dass sie zu den guten Züchtern zählen. Insofern mache ich mir da keine Gedanken.

"Strain Hunters" wurde als Teil von Greenhouse Seeds gegründet und gehört zur Firma. Greenhouse Seeds arbeitet unter anderem mit exotischen Genetiken oder altbewährten Landrassen, um ihre Sorten zu kreieren. Dafür reisen sie auch in die Länder, in denen diese Landrassen wachsen, und versuchen dort die besten Sorten zu finden.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Vor knapp zwei Jahren habe ich das aus Versehen gemacht, mit dem Unwissen des ersten Grows.

Von einer Automatic, die nach draußen musste, weil sie anfing zu riechen, habe ich einen Steckling genommen.

(Stecklinge von Autos sind sinnlos)

Der hat gewurzelt und genau eine Blüte gebildet, zeitgleich mit der Mutterpflanze.

Ergebnis:

11 cm hoch und eine kleine Blüte.

eine Autoflower so klein wie möglich halten

Am kleinsten ist sie immer als Samen 🤣

War ein Scherz 😀

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Der Frühling kommt langsam näher, und mein Grow für 2026 kann demnächst starten.

Im Moment warte ich noch darauf, dass der warme Frühling konstant und zuverlässig einsetzt. Der März war zwar sehr mild, es war aber abzusehen, dass sich die Polarluft noch einmal durchsetzt. Der "richtige", dauerhaft warme Frühling fängt eben erst später an.

Weil ich in meinem geplanten Grow mit 1,5-Liter-Töpfen arbeite, die gleichzeitig der Endtopf sind, und kein Umtopfen in große Töpfe vorgesehen ist, bin ich nicht so stark vom Wetter abhängig. Rund 20 Tage kann ich meine Pflanzen mit ausreichend Platz auf der Fensterbank unter meinem selbst gebauten, 3D-gedruckten Lichtleistensetup beleuchten. Ab Tag 20 wird es dann aber spätestens knapp, sowohl bei der Lichtleistung und deren Tiefenwirkung als auch bei der Pflanzengröße.

Deshalb setze ich meine Cannabissamen in etwa sieben bis 14 Tagen ein, ziehe sie dann zehn bis maximal 20 Tage vor, je nach Wetter draußen, und stelle sie anschließend ins Gewächshaus. Bei Sonne liegt die Temperatur dort etwa 5 bis 8 °C über der Außentemperatur. Sie kommen also um Anfang Mai herum ins Gewächshaus, und selbst bei nur 15 °C draußen komme ich bei Sonne drinnen auf über 20 °C.

Wer kein Gewächshaus hat, dem empfehle ich, erst nach den Eisheiligen Ende Mai nach draußen zu stellen. Sonst ist das Risiko zu groß, dass die Temperaturen zu niedrig sind. Entsprechend sollte die Keimung, selbst wenn indoor vorgezogen wird, zwei bis drei Wochen später liegen als bei mir. Nur zusammen mit einem Gewächshaus lässt sich dieser eigentlich zu frühe Start überhaupt in Betracht ziehen.

Erde habe ich schon gekauft.

• Bio Anzucht- und Kräutererde 'Naturtalent' 20 l (toom.de/p/bio-anzucht-und-kraeutererde-naturt…)

• Bio-Universalerde 'Naturtalent' torffrei 20 l (toom.de/p/bio-universalerde-naturtalent-torff…)

dazu

• Hornspäne

• Langzeit-Tomatendünger

• Urgesteinsmehl

• Flüssigdünger für die spätere Blüte, vorwiegend P und K

Dazu kommt ebenfalls Brennnesseljauche zum Einsatz.

Die Erde schichte ich in den Töpfen entsprechend: oben 40 % nur Anzucht- und Kräutererde, unten die Universalerde gemischt mit Hornspänen, Langzeit-Tomatendünger und Urgesteinsmehl. In der späteren Wachstumsphase ab Tag 20 gebe ich in zwei Gießdurchgängen niedrig dosierte Brennnesseljauche. In der mittleren Blüte kommt dann der Flüssigdünger mit vorwiegend P und K.

Wenn es losgeht, gibt es ein eigenes Thema, noch einmal zusammengefasst mit allen Informationen und Bildern, und danach ein "Tagebuch" mit Tag nach der Keimung plus Fotos.

Das Growtagebuch soll möglichst frei von Smalltalk bleiben. Anmerkungen zum Thema, zu Problemen oder zur Situation sind in Ordnung, aber es sollen dort keine langen Diskussionen entstehen, die mein Growtagebuch aufblähen. Der Growbericht soll vor allem meinen Grow zeigen. Ich stelle transparent dar, wie ich ihn durchführe, welche Probleme ich sehe und wie ich damit umgehe.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Ich habe dieses Thema außerdem in das neue Sub für Grow-Tagebücher verschoben. Wenn du dein neues, endgültiges Thema startest, kannst du es also gleich dort posten. Viel Erfolg beim Grow.


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