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Outdoor-Saison 2025: vier Sorten im Garten

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Moin zusammen,

nachdem ich gestern Zeit hatte, die letzten Erntemengen zu maniküren, habe ich die Teilmengen für ein kleines Erinnerungs-Familienfoto zusammengestellt.

(up.picr.de/50316576yz.jpg)

Die Northern Lights fehlt leider, weil ich sie schon wieder komplett vergessen hatte. Als Erstes geerntet ist das Curing bei ihr nahezu abgeschlossen, und das Glas hat einen Platz im Schrank für die fertige Rauchware bekommen.

Zu sehen ist von links nach rechts und von unten nach oben (oder von vorn nach hinten) mein völlig subjektives Fazit zu Aroma und Wirkung.

1. Skunk #1 Auto - Ein eigentümlicher Geruch, den ich so noch nicht kannte, der aber interessant ist. So schlimm, dass man sie mit einem Stinktier vergleichen müsste, finde ich es nicht, aber es waren andere Zeiten, als die Sorte ihren Namen bekam. Auf mich wirkt sie erfrischend wenig psychoaktiv, dafür sehr entspannend. Eine sehr angenehme Rauchware.

2. LSD Headbuds - blühende Zitronenbäume. Sie fühlt sich nach viel Potenz an.

3. "fertiges" Durban Poison - Sehr schwaches Aroma, auch nach Wochen des Curings riecht es noch nicht wirklich angenehm. Auf mich wirkt es ein wenig wie ein Dampfhammer, und ich muss es mit niedrigen Temperaturen ab 160°C verdampfen, damit ein angenehmes fokussierendes High dabei herauskommt, das ich den ganzen Tag über als Kaffeeersatz dampfen könnte (aber natürlich niemals würde). Vom High ist es leider nicht für mich gemacht, deshalb habe ich einiges verworfen, und die übrigen 10 Gramm sind für besondere Tage und Anlässe.

4. Hindukush Automatic - Blumig, süß und zitronig, dabei etwas herb, wie eine Bergwiese im Spätsommer. Angenehmes Indikahigh. Bisher habe ich es leider nur einmal gedampft, aber die gegrindete Menge war an einem Abend weg, was bei mir eher untypisch ist. Will heißen: auch dieses Kraut macht ein angenehmes, nicht zu psychoaktives High.

5. LSD Sidebuds - wie 2, sie sehen nur kleiner aus und sind wahrscheinlich etwas schwächer, deshalb mussten sie in die Tonne.

6. + 7. gestern verarbeitetes Durban Poison - einfach mehr und mehr und mehr Durban Poison, deshalb heute vernichtet

Insgesamt landen wir damit bei den gesetzlichen Mengen, die meinen Konsum mehr als abdecken und nächstes Jahr wahrscheinlich ein dickes Weedpolster entstehen lassen, das dann wiederum entsorgt werden will ...

Gerade 6 + 7 zeigen mir, dass mein bisheriger Plan, mich auf eine Sorte zu spezialisieren, nächstes Jahr (noch) nicht aufgehen wird. Mein Outdooranbau sollte 6 Pflanzen in einem Erdbeet umfassen. Wegen der gesetzlichen Präzisierung müssen wir nächstes Jahr allerdings die Pflanzen meiner Frau und meine getrennt voneinander anbauen, also werden es höchstens 3 Pflanzen im Beet. Für mehr müssten wir wahrscheinlich Zäune bauen, um den Ehepartner auszusperren, oder eine Anbauvereinigung gründen. Die Anbauvereinigung würde ich gerne gründen, dafür bräuchte es aber mehr Leute und ein Grundstück, das kein Wohngebiet ist ...

3 Pflanzen draußen werfen für den Konsum bei Weitem genug ab, nur könnte ich damit maximal 3 Sorten pro Jahr ausprobieren, und das ist mir persönlich zu wenig.

Automatics fallen deshalb raus, weil ich eigenes Saatgut und eigene Kreuzungen anstrebe und mir von regulärem Saatgut mehr Stabilität in der Genetik verspreche. Den Start macht eine Early Pearl, weil ich eine schnelle Sativa suche. Das High der Durban Poison gefällt mir allerdings noch nicht gut genug, und Vergleichsmaterial hätte ich gerne.

Für eine bessere Sortenvielfalt fahre ich zweigleisig und kultiviere zusätzlich im Zelt mit kurzen Vegetationsperioden. Damit habe ich bei den Sorten die freie Auswahl und kann sie mit Freilandsorten kombinieren.

Vielen Dank für eure Beiträge

Diesen Grow mit euch zu teilen hat mir wirklich Spaß gemacht

[Bild nicht übernommen]


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