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Ernten, trocknen und curen ohne eigenen Trockenraum

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Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell
Kurios finde ich: bis zum „Einglasen" sind meine Trockenzeiten nur wenig kürzer.

Darauf haben auch Faktoren wie Luftfeuchte und Temperatur in der Umgebung großen Einfluss.

Hättest du unter gleichen Bedingungen ganze Pflanzen aufgehängt, hätten die wegen der größeren Masse länger zum Trocknen gebraucht.

Dein Weg steht so nicht in den Lehrbüchern, aber weil du die Blüten früh eintütest und die RLF im Blick hast, bekommst du einen schön gleichmäßigen Trocknungsverlauf.

Nachteile hat die Methode, du scheinst sie aber gut im Griff zu haben.

Und ich freue mich immer, wenn ich Lösungen abseits der ausgetretenen Pfade sehe, die tatsächlich funktionieren.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Bei 58 % Restfeuchte.

Als Automatic praktisch ohne Zuckerblätter.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Alle Gläser liegen stabil bei 62 % LV.

Jetzt muss nur noch das Chlorophyll abgebaut werden, dann ist es rauchbar.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Kaum ist diese Ernte in den Gläsern, muss die zweite Pflanze früher geerntet werden als geplant.

Riesige Buds. Hier das erste Drittel.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Alle Buds sind vorbeschnitten.

Ich lasse sie etwas antrocknen, dann stellen sich die restlichen Zuckerblätter auf und lassen sich von den dann nicht mehr so klebrigen Buds abnehmen.

Und als Überraschung kam dabei zum ersten Mal das zum Vorschein.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Willst du das anbauen?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Mir reichen zwei Pflanzen, aber ich bin neugierig, wie diese eine aussehen würde.

Riesig wie die Mutterpflanze mit sehr großen Buds — oder schlägt eine andere Genetik durch?

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Wenn man Samen von einer Pflanze nimmt, die von sich aus gezwittert hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Nachkommen ebenfalls zwittern.

Feminisierte Samen werden normalerweise aus stabilen weiblichen Pflanzen gewonnen, indem man diese mit kolloidalem Silber besprüht. Danach bilden sie Samen. Warum das so ist, ist wissenschaftlich übrigens nicht richtig geklärt.

Früher hat man weibliche Pflanzen extrem gestresst, damit sie zwittern.

Samen von Pflanzen zu nehmen, die einfach so gezwittert haben, ist keine gute Idee — es sei denn, man will genau das, nämlich Zwitter anbauen. Industriehanf ist oft Zwittercannabis.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Diese Erblinie wird grundsätzlich eine Inzuchtdepression entwickeln. In der ersten und zweiten Generation mag das noch gutgehen, irgendwann werden die Pflanzen aber nur noch mickriger und schwächer.

Die Sorte ist toll und hat mir gut gefallen, deshalb habe ich kurz überlegt, ob es Sinn machen würde, sie weiter zu kultivieren.

Mit frischem Saatgut ist es wahrscheinlich aber sinnvoller.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Bitte hier beim Trocknen und Curen bleiben.

Auf eure guten Hinweise komme ich bei der Planung für 2026 zurück.

Heute sind die Buds äußerlich leicht angetrocknet, ich beschneide weiter und sortiere nach Größe.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Alpujarrena hat genau diesen einen Samen gebildet.

Die riesige Pflanze, auf die ich besonders gesetzt hatte, hat mich in jeder Hinsicht enttäuscht:

• zu groß • zu lange gewachsen • zu lange geblüht • im Verhältnis sehr wenig Ernte

Gerade stecke ich damit in der Trocknungsphase, die Pflanzenfeuchte liegt bei 80 % — und solange es nicht zu warm wird, zieht sich die Trocknung.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Momentan frage ich mich, wie ich überhaupt trocknen soll.

Draußen 75 % LV bei 16 °C, und es sieht nach Regen aus.

Von 80 % muss es also runter — nur ab wann bildet sich Schimmel?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Buds von diesem Jahr liegen seit fünf Tagen konstant bei 62 % (Boveda) und werden regelmäßig gelüftet sowie bewegt beziehungsweise gedreht.

Dazu ein Bild der Gläser, solange noch etwas drin ist. Mit Oliven oder Artischocken und Ähnlichem kosten sie rund 1 €. Leere Gläser, die luftdicht schließen, kosten fast dasselbe.

Zum Ausprobieren habe ich die Gläser mit heißem Essen gefüllt, sie nach vier Monaten im Kühlschrank geöffnet und den Inhalt gegessen. Meine letzten „Gras-Reste" sind ein Jahr alt und mit Boveda wie neu.

Das ist nur als Tipp gedacht. Bei mir steht es dunkel, man kann die Gläser aber auch mit Alufolie gegen Licht schützen.

[2 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Ich finde es gut, dass du für deine Medizin relativ viele, dafür aber kleine Gefäße nimmst.

Ich habe eher ein Glas pro Sorte und habe gemerkt, dass das ständige Öffnen und Schließen zur Entnahme der Qualität nicht gut tut.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

So klein sind die Gläser gar nicht: 250 ml, und nicht ganz gefüllt, also etwa 200 ml Inhalt.

Es lässt sich auch leichter überwachen, wenn nur ein Glas für den laufenden Konsum offen ist.

Dafür nehme ich dann das mit Alufolie umwickelte Glas.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Auch die Schimmelgefahr sinkt, wenn die Ernte wie bei mir gerade auf 10 bis 12 Gläser verteilt ist. Ein Teil ist noch zu feucht und damit nicht glasreif.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Meine Ernte ist jetzt vollständig in Gläsern.

Die Alpujarrena kontrolliere ich täglich, die anderen alle fünf Tage.

Alles liegt mit Boveda sicher bei rund 62 % LV.

Wenn alles fertig gecured ist, entsorge ich etwa 70 g — vermutlich die komplette Fehlgenetik, also die Sativa. Weil es noch nicht rauchfähig ist, warte ich mit dem Aussortieren aber noch.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Probier auf jeden Fall beide einmal.

Glaubst du, dass sich beim Gewicht in den Gläsern noch viel bewegt?

Und woran erkennst du, dass dein Curing fertig ist?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Und woran erkennst du, dass dein Curing fertig ist?

Wenn es nicht mehr „grün" ist.

Also wenn kaum noch Chlorophyll drin steckt. Das soll angenehmer zu rauchen sein.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Probier auf jeden Fall beide einmal. Glaubst du, dass sich beim Gewicht in den Gläsern noch viel bewegt?

Das mit dem Probieren von beiden kann ich mir sparen. Seit Corona — das ich nie hatte — bin ich vom Feinschmecker zum „Überwürzer" geworden. Den Geschmack in meinen kleinen Dosen kann ich nicht unterscheiden, nur den Geruch. Und weil ich die Sativa schon letztes Jahr hatte und mir die Wirkung nicht besonders gefiel, liegt sie nur noch da, weil ich vorher die Wirkung der „Indica" testen möchte. Die hat übrigens genau 49,9 g gebracht, damit darf ich alles behalten.

Beim Gewicht wird sich bei stabilen 62 % LV eher nichts mehr tun.

Trotzdem: Autos auf dem Balkon bringen rund 50 g pro Pflanze. Letztes Jahr wie dieses Jahr bei mir.

Meine Art zu trocknen: naß beschneiden, dann UV-geschützt ins Trockengestell, das dauert etwa sieben Tage, weil in der Masse keine zusätzlichen Stiele und Blätter mehr stecken. Gegenüber der üblichen Trocknung von Zweigen mit Blättern geht das schneller. Wichtiger ist für mich die Behandlung danach, sobald konstant 62 % LV erreicht sind. Dann stehen die luftdichten Gläser mit Boveda im Dunkeln und werden regelmäßig gedreht und leicht geschüttelt, damit nichts verklumpt.

Und jetzt freue ich mich auf Gegenargumente, weil weitere Berichte von mir hier zwangsläufig zu Ende sind. 2026 kann ich hoffentlich etwas ändern und dazulernen.


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