Heute habe ich mich entschieden und rund 60 g der ungewollten Sativa entsorgt.
Mit Essensresten vermischt in den Hausmüll.
Damit bleiben mir die erlaubten 49,5 g Indica für meine Schmerztherapie.
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Heute habe ich mich entschieden und rund 60 g der ungewollten Sativa entsorgt.
Mit Essensresten vermischt in den Hausmüll.
Damit bleiben mir die erlaubten 49,5 g Indica für meine Schmerztherapie.
Bezug: aus dem Thema „1. Grow Versuch - Strawberry Tart"
Ich bin wirklich erstaunt und überrascht.
Von den Beuteln liegen hier noch 30 Stück, weil sie zum Aufbewahren bei einer Raumluft unter 50 % LV nicht funktionieren. Verkauft wurden sie mir als Aufbewahrungsbeutel, die die LV kontrollieren.
Bei unter 50 % LV in der Raumluft war das bei mir nicht möglich.
Weil aber noch so VIELE davon herumliegen, teste ich 2026 mal, wie brauchbar sie zum Trocknen und Curen sind.
Wenn ich in den nächsten Tagen meine erste kleine Pflanze ernte, halte ich in meinem Beitrag fest, wie sich Gewicht und Luftfeuchte in den Bags halten beziehungsweise verändern.
Mal sehen, ob sie so gut sind. Bei der Luftfeuchte draußen bleibt mir gerade ohnehin kaum eine andere Möglichkeit, als in den Bags zu trocknen.
Das ist sehr gut.
Meine Bedenken beruhen nur auf meiner eigenen Erfahrung, dass die LV unter die versprochenen 58 % rutscht.
Bis dahin kann alles in Ordnung sein, und zum Trocknen probiere ich es 2026 aus.
In den Bags sinkt die Luftfeuchte auch unter 58 %, jedenfalls dann, wenn die Raumluftfeuchte darunter liegt.
Speziell die „DryFerm Bags" haben eine atmungsaktive Folie. Die Feuchtigkeit der Pflanzenteile entweicht also langsam nach draußen. Genau diese Tüten sind ausschließlich zum Trocknen gedacht, nicht zur Lagerung!
Sobald man bei seinen rund 60 % Restfeuchte angekommen ist — bei den Dryferm Bags lässt sich das wohl gut über den Gewichtsverlust bestimmen — sollten die Blüten ins Glas.
In luftdichten Gläsern, etwa Einmachgläsern mit Gummi, bleibt die Restfeuchte stabil. Wer die Gläser häufiger öffnet, fährt mit einem „Boveda Pack" mit 58 % oder 62 % gut. Ohne so ein Päckchen entweicht die Feuchte bei häufigem Öffnen auf Dauer.
Trocknen in den DryFerm Bags:
• Wie im Video von SANlight gelernt, kommen möglichst große Pflanzenteile samt Stiel in die Tüten. • Die Pflanzenteile liegen nebeneinander, nicht übereinander. • Die Luft wird möglichst aus der Tüte gedrückt, und die Tüte wird nur so weit zugemacht, wie Pflanzenmaterial darin ist. Keine leeren Flächen lassen. • Gelagert werden die Tüten so, dass sie auch von unten atmungsaktiv bleiben. Sie können auf ein Netz gelegt werden, oder man legt dünne Holzlatten, Pappstreifen oder Ähnliches mit Abstand darunter. Hauptsache, die Luft kann auch von unten zirkulieren.
Den Trocknungsverlauf im DryFerm Bag verfolgen:
Zum Trocknen sollten die Beutel bei etwa 55 % Raumluftfeuchte genutzt werden, dann klappt das Tracking gut. In der Wohnung im Herbst ist das in etwa gegeben. Bei zu niedriger Luftfeuchte trocknet das Material zu stark, man unterschreitet die 60 % Restfeuchte und die Methode ist nicht anwendbar. Dann braucht man ein Hygrometer.
• Täglich das Gewicht notieren, indem das Material im Beutel gewogen wird. Am besten mit einer Waage, die mindestens 5-g-Schritte kann. • Der Beutel wird jeden Tag etwas leichter, am Anfang sehr schnell, irgendwann fällt der Gewichtsverlust deutlich geringer aus. • Wenn sich das Gewicht eingependelt hat und nicht mehr marginal sinkt, ist die Trocknung abgeschlossen. • Je nach Raumtemperatur dauert das 10 bis 18 Tage. Die Raumtemperatur sollte zwischen 16 und 22 °C liegen.
Danach können die Blüten feingetrimmt werden und ins Glas. In der ersten Woche werden die Gläser noch täglich kurz zum Lüften geöffnet, denn der Chlorophyllabbau ist noch nicht durch. Der dabei entstehende heuartige Geruch soll entweichen, damit die Blüten am Ende nur noch nach ihren leckeren Terpenen duften.
Wenn die Cannabisblüten dann noch zwei Wochen im Glas geruht haben, entfalten sie ihr ganzes Duftprofil, ohne heuartig zu riechen. Ab diesem Punkt ist das Cannabis konsumfertig. Jetzt kann auch ein „Boveda Pack" ins Glas. Damit bleibt die Feuchte erhalten, und das Cannabis sollte auch nach Monaten nicht austrocknen und immer lecker sein.
So würde ich beim Trocknen vorgehen, und so in etwa liest man es auch im Internet. Natürlich hat da jeder seine eigene, leicht abweichende Methode. Im Grunde ist das aber der Prozess, den man so durchlaufen sollte, um am Ende leckeres Cannabis zu bekommen.
So steht es im Originaltext bei Amazon:
【Feuchtigkeitskontrolle 58-62% RH】Die Aufbewahrungsbeutel halten 58-62% relative Luftfeuchtigkeit – ermöglicht eine einfache Kontrolle, um Austrocknung, Schimmelbildung.
Das mit dem Trocknen probiere ich aus. Ansonsten bin ich auf die Beschreibung hereingefallen.
Wenn du deine „TerpLoc Beutel" meinst: das sind keine „DryFerm Bags".
das sind keine „DryFerm Bags"
Die Suche bei Amazon nach DryFerm liefert das:
12 Stück Wiederverwendbare Aufbewahrungsbeutel (30gx6, 85gx6), Dry Ferm Bag, Luftdichte Aufbewahrungsbeutel mit Geruchskontrolle & UV-Schutz, Beutel mit Integrierter Feuchtigkeitskontrolle (58-62%)
Und da soll man den Unterschied erkennen?
Wenn es die falschen sind, bleibt meine Frage: sie geben ja LV ab, bis die Raumfeuchte erreicht ist. Kann man sie zum Trocknen nehmen?
Das sind TerpLock Aufbewahrungsbeutel. Sie sollen die Luftfeuchtigkeit über lange Zeit konstant halten. Ein Luftaustausch findet nicht statt, deshalb eignen sie sich für bereits trockene Ware — vergleichbar mit der Aufbewahrung im Glas mit Boveda Pack.
Das untere ist ein DryFerm Bag zum Trocknen frischer Kräuter. Hier gibt es einen Luftaustausch, und Feuchtigkeit soll nach außen abgeführt werden.
[2 Bilder nicht übernommen]
So eine schöne Northern Light 😂 😂
Ja, die Titel der Amazonprodukte führen in die Irre. Es handelt sich nicht um Dryferm Bags. Man erkennt das an den Bewertungen:
Das sind einfach ganz normale ZIP-Lock-Beutel. Sie halten die Feuchtigkeit ähnlich wie Gläser, nur etwas schlechter.
Atmungsaktiv sind sie nicht. Du kannst dein Cannabis darin also ganz normal lagern, nachdem es getrocknet ist. Es verliert dort keine Feuchtigkeit, sondern behält sie. Für deinen Fall also gut geeignet, um die Feuchte zu halten.
Gesprochen hatten wir vorher allerdings über die sogenannten „echten" Dryferm Bags, wie im Video von SANlight gezeigt. Das sind Beutel mit atmungsaktiver Folie, durch die die Feuchtigkeit der Blüten nach außen abgegeben wird. Diese Tüten nutzt man zum Trocknen: das Cannabis kommt feucht hinein und trocknet in der Tüte. Sie sind deutlich teurer und haben eine völlig andere Funktion. Im Grunde tun sie das Gegenteil von normalen „ZIP-Lock-Beuteln", nämlich Feuchtigkeit abgeben statt sie zu halten. Packt man Cannabis feucht in so einen regulären „ZIP-Lock-Beutel", schimmelt es einfach.
Die „echten" DryFerm Bags gibt es zum Beispiel hier
eden-grow.de/growshop/ernte-weiterverarbeitun…
[Bild nicht übernommen]
Packt man Cannabis feucht in so einen regulären „ZIP-Lock-Beutel", schimmelt es einfach.
Danke für die schnelle Antwort.
Ich weiß, dass meine „Beutel" sich der Raumluft anpassen. Bei mir ging das im letzten Jahr runter bis 45 % RLV. Also Müll, zumindest bei meiner Wohnsituation.
Im Übrigen halte ich an meiner eigenen Methode fest: curen und aufbewahren im dichten Glas.
5 bis 8 % besser, also statt 22 % THC nur 21 %: dafür ist mir das Geld nicht wert.
Ja, die Titel der Amazonprodukte führen in die Irre. Es handelt sich nicht um Dryferm Bags. Man erkennt das an den Bewertungen
Wenn der Anbieter die Beschreibung aus Versehen falsch gewählt hat, ist es eben ein Versehen und sollte korrigiert werden.
Wird es absichtlich so verkauft, ist das nach meinem Rechtsempfinden Betrug.
Der eine Verkäufer hat mir das Geld zurückgezahlt und das Angebot gelöscht. Der andere leider nicht. 😡 😭