Beides ist seit dem 1. April 2024 erlaubt, und beides zusammen auch. Die Frage ist also nicht, was legal ist, sondern was zum eigenen Alltag passt.
Kosten. Beim Eigenanbau fällt das Geld am Anfang an: Zelt, Lampe, Lüftung mit Aktivkohlefilter, dazu Strom. Beim Verein laufend: Beitrag, Aufnahmegebühr und die abgegebene Menge.
Wartezeit. Eigenanbau beginnt, sobald die Ausstattung steht — bis zur Ernte vergehen je nach Sorte etwa drei bis fünf Monate. Beim Verein hängt alles am freien Platz.
Aufwand. Drei Pflanzen sind kein Hobby für nebenbei. Beim Verein ist der Aufwand meist der Weg zur Ausgabestelle.
Grenzen. Zu Hause höchstens 50 Gramm getrocknet, gleich woher sie stammen. Überschuss aus dem Eigenanbau darf nicht weitergegeben werden.
Risiko. Beim Eigenanbau ist die vierte Pflanze strafbar, Sämlinge zählen mit. Beim Verein ist die häufigste Grenze die Doppelmitgliedschaft.
Ausführlich: Eigenanbau oder Anbauverein
Stand: 13. September 2026. Das ist ein Überblick, keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Wofür habt ihr euch entschieden — und würdet ihr es wieder so machen?