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Rechner für THC im Blutserum auf Plausibilität testen

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich habe einen kleinen Rechner für „THC im Blutserum“ zusammengebastelt und suche jetzt Leute, die ihn einmal gründlich auf Plausibilität abklopfen.

Besonders spannend sind für mich Rückmeldungen von euch, die schon einmal getestet wurden und ein amtliches Ergebnis in der Hand hatten.

Hier entlang zum Rechner.

Was ihr eingibt, dient nur der Berechnung und wird nicht gespeichert.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ein amtliches Ergebnis hatte ich selbst noch nie.

Wie genau schätzt du das Ganze selbst ein? Oder steckt da noch eine KI-Testphase hinter?*

So oder so bringt mich das dazu, mein eigenes Konsumverhalten genauer im Blick zu behalten – dafür würde ich das Tool gern weiternutzen, falls das für dich passt, und dann entsprechend nachsteuern.

Vorgenommen hatte ich mir das sowieso, das Tool könnte mir dabei als Werkzeug dienen.

*Nachtrag: Weiter unten stand es schon, damit ist die Frage geklärt 🙂

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Stimmt, ich feile noch an der Berechnung – beim Benutzen können also durchaus noch Fehler auftauchen. Wie gerechnet wird, steht unterhalb offen da, genauso alle Annahmen, von denen der Rechner bisher ausgeht. Über Anmerkungen und Ideen dazu freue ich mich natürlich.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Das passe ich morgen noch an, über die Direkteingabe klappt es ja bereits. Auch die Bioverfügbarkeit ist bisher zu niedrig hinterlegt.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Was sich in der Berechnung geändert hat:

• Halbwertszeiten überarbeitet • Bioverfügbarkeiten überarbeitet • Berechnung bei regelmäßigem Konsum überarbeitet • Verlaufsdiagramm ergänzt, mit Tooltip beim Drüberfahren per Maus oder Touch

Was noch klemmt:

• die Berechnung der langfristigen Depotbildung stimmt noch nicht • die Peaks im Diagramm sitzen noch nicht richtig, weil die x-Achse bisher nur stündlich ausgibt

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ich habe es gerade nochmal beispielhaft für mich durchgerechnet, und die Zahlen wirken jetzt realistischer :O Preisgeben will ich sie nicht unbedingt – ich fahre meinen Konsum aber ohnehin drastisch zurück. Ab heute. Ab heute Abend.

Der Rechner macht einem deutlich bewusster, was da gerade im Körper steckt. Das hilft wirklich, vernünftiger damit umzugehen, danke dafür 🙂

Nachtrag: Nach der jetzigen Formel des Rechners wären bei mir täglich höchstens 0,2 g Kraut mit 30 % THC drin, um – wenn alle Umstände günstig liegen – noch unter dem Grenzwert zu bleiben.

Damit lässt sich arbeiten. Also nicht im Sinne von „bis an den Grenzwert rankiffen“, sondern als vernünftiger Umgang ^^

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Nach der jetzigen Formel des Rechners wären bei mir täglich höchstens 0,2 g Kraut mit 30 % THC drin, um – wenn alle Umstände günstig liegen – noch unter dem Grenzwert zu bleiben.

Das habe ich auch mal nachgestellt, deine Werte kenne ich natürlich nicht:

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Um den Rechner wirklich zu validieren, bräuchte es eine oder besser mehrere Testpersonen mit einem offiziellen Ergebnis, die noch halbwegs wissen, was sie vorher konsumiert haben. Solange das fehlt, bleiben mir nur die Werte aus der Literatur und das, was ich im Netz gefunden habe. Dazu kommt, dass der Stoffwechsel von Mensch zu Mensch verschieden ist. Es sind also zwangsläufig alles nur Schätzwerte.

Die aktuelle Version ist inzwischen online. Die Ausgabe im Diagramm läuft jetzt fehlerfrei.

Noch offen: • den Wert nach 24 Stunden als Startwert für die Berechnung bei „Regelmäßiger Konsum“ übernehmen

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ganz so weit würde ich mich dabei jetzt nicht aus dem Fenster lehnen. 😉

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Neu in Version 0.4:

• Bedienung vereinfacht • vorsichtigere Grundannahmen zugunsten der Sicherheit, nach dem Prinzip „im Zweifel lieber ein zu hoher Wert als ein zu niedriger“ • sportliche Aktivität und der aktuelle Zeitpunkt sind im Diagramm eingetragen, das gibt einen besseren Überblick • die rechnerischen Annahmen unter dem Rechner sind einfacher erklärt

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Beim Abbau von Edibles geht mir der Rechner noch zu schnell vor. Über diese Form wird Cannabis ja langsamer aufgenommen, also kann es entsprechend auch nicht so zügig abgebaut werden, wie es bisher gerechnet und – im Übrigen sehr schön – im Diagramm dargestellt wird.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Danke für den Hinweis, das schaue ich mir nochmal an.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die neue Version rechnet Edibles anders, entsprechend sieht auch die THC-Abbau-Kurve anders aus.

Hier ein Vergleich bei identischen Eingaben:

ALT:

NEU:

[2 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Das Diagramm unterhalb des THC-Abbau-Rechners lässt sich jetzt direkt teilen – das klappt allerdings nur auf Mobilgeräten.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell
Das Diagramm unterhalb des THC-Abbau-Rechners lässt sich jetzt direkt teilen – das klappt allerdings nur auf Mobilgeräten.

Bei mir läuft das Diagramm am rechten Rand etwas über den Bildschirm hinaus. Abgesehen davon: nettes Tool, sofern es einigermaßen reale Werte ausgibt.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Über „Diagramm teilen/speichern“ kann man sich das Diagramm als Bild aufs Handy holen, dann ist es vollständig zu sehen.

Ich überlege noch, wie ich es auf allen Geräten komplett und interaktiv auf der Seite unterbringe.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

(up.picr.de/49540065ef.png)

Hier mal eine Auswertung der halbwegs brauchbaren Daten aus einer verfügbaren Tabelle mit THC-Messwerten. Dummerweise steht dort nicht, mit welchem THC-Gehalt gerechnet wurde – ich bin deshalb von 20 % ausgegangen – und ob körperliche Aktivität dabei war. Die Spalten C und D habe ich für die Auswertung selbst ergänzt.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Würde es etwas bringen, wenn man mit ärztlicher Unterstützung Tests mit „Versuchspersonen“ machen würde?

Also: einen rauchen, mit festgelegter Menge und festgelegtem THC-Gehalt, und danach am Körper messen lassen, was sich eben messen lässt.

Oder alternativ so, dass man Teststreifen oder was auch immer an die Leute verschickt, die mitmachen wollen, oder die kaufen sich das selbst – und die schicken ihre Ergebnisse zurück. Da gäbe es sicher mehrere Wege.

Wenn sich ein paar Freiwillige finden, müsste man doch Schritt für Schritt an genauere Daten kommen, oder nicht?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Oder alternativ so, dass man Teststreifen oder was auch immer an die Leute verschickt, die mitmachen wollen, oder die kaufen sich das selbst – und die schicken ihre Ergebnisse zurück. Da gäbe es sicher mehrere Wege.

Mit Teststreifen komme ich da leider nicht weit. Was ich bräuchte, wären die Werte aus dem Blutserum, denn nur die sind genau.

Dazu bräuchte es zusätzlich die Angaben der Konsumenten, und damit sind wir schon wieder beim Datenschutz. Zumal die der Polizei oder dem Arzt ohne Not wohl kaum erzählen, wann und wie viel sie geraucht haben.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Sehr interessant. Und wie immer: danke für die Arbeit, die du da reinsteckst.

Ich bin von einem Joint mit einem halben Gramm Hanfblüten bei 15 % THC-Gehalt ausgegangen, das wäre für mich ein entspannter Joint am Abend. Mich hat interessiert, ob ich am Morgen danach juristisch fahrtauglich wäre – nach meiner eigenen Einschätzung hätte ich damit keine Schwierigkeiten. Heraus kam:

4.42 ng/ml und damit ÜBER dem Grenzwert!

Dazu kommt, dass bei THC-Konsum ein totales Alkoholverbot gilt, und es geht ja um den Straßenverkehr insgesamt, nicht bloß ums Autofahren. Probleme kann man also auch auf dem Rad oder zu Fuß bekommen.

Getestet wurde ich selbst allerdings noch nie, deshalb kann ich nicht sagen, wie plausibel das Ergebnis ist.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Soweit ich das beurteilen kann, liegt der Rechner ziemlich gut.

Bei mir kam heraus, dass 0,2 g mit 20 % THC-Anteil das Maximum sind, damit läge ich nur knapp unter dem Grenzwert – und nach sechs Stunden Schlaf ist die Sache definitiv wieder erledigt.

0,2 g entsprechen einer Zigarette mit normalem Blättchen, kein Long Paper.


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