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Boveda und TerpLock beim Lagern, was taugt?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich habe beides ausprobiert, muss dazu aber die Bedingungen bei mir schildern:

Trotz großer Pflanzen wie Ficus und Co. ist die Luft bei mir immer eher trocken. Ich habe noch die alte Nachtspeicherheizung, damit liegt die Luftfeuchte bei etwa 50 %.

Die Terplock haben sich prima auf diese 50 % eingestellt, so konnte ich die Ernte retten. Ich vermute, dass sie die Luftfeuchte nur nach unten regeln, wissen tue ich es nicht. Nachprüfen konnte ich es jedenfalls nicht.

(up.picr.de/50067909pm.jpg)

Die Bodeva in geschlossenen, "luftdichten" Gläsern, mit Ware bei 60 % Luftfeuchte eingelagert, halten seit über einem Jahr stabil.

Eigentlich sind Boveda nur drei bis vier Monate gut, aber weil kaum Luft ausgetauscht wurde, sind bei mir noch alle in Ordnung.

Einer scheint jetzt nachzulassen und liegt bei 58 %, und ich höre immer wieder, man könne sie reaktivieren.

Hat jemand Erfahrung mit Boveda?

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Weil das hier nicht weitergeführt hat, frage ich mal anders:

Wie haltet ihr eure Ernte über längere Zeit bei der passenden Luftfeuchtigkeit?

Bei mir muss wegen der insgesamt zu niedrigen Luftfeuchte etwas dazukommen, damit es stimmt.

Andere haben in ihren Räumen zu viel Luftfeuchte und müssen sie senken, damit nichts schimmelt.

Also, wie macht ihr das?

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Wie haltet ihr eure Ernte über längere Zeit bei der passenden Luftfeuchtigkeit?

Das Wichtigste ist, dass kein Licht dran kommt. Bei mir also im Glas in einem Schrank mit Tür.

Das Boveda lege ich oben auf die Blüten, damit die Luftfeuchte eher sinkt. Die Feuchtigkeit aus den Blüten steigt mit der wärmer werdenden Luft nach oben und wird vom Boveda aufgefangen.

Zigarrenraucher benutzen sie zum Befeuchten und legen die Päckchen deshalb unten in ihre Behälter.

Auf Youtube gibt es Anleitungen, wie man Bovedas reaktiviert.

Was ich auch erst beim Recherchieren gelernt habe:

In jedem Boveda stecken andere Salze. Bei meinen 62er ist es Ammoniumcitrat.

Normales Kochsalz stellt sich auf 75 % relative Luftfeuchte ein, für unsere Zwecke wäre das also nicht besonders geeignet.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Zum Lagern nehme ich echte Einmachgläser mit 800 ml, Drahtbügel und Dichtgummi. Die Gläser stehen dann lichtdicht im Schrank, in einem kühlen Zimmer mit etwa 17 bis 20 °C, im Hochsommer manchmal etwas mehr.

Die "Kunststofftüten", die es zu kaufen gibt, halten nicht richtig dicht. Die Feuchte diffundiert mit der Zeit durch und die Blüten trocknen aus. Für zwei bis drei Monate als Zwischenlager ist das in Ordnung, für ein ganzes Jahr aber nicht.

Solche ZIP-Beutel und Ähnliches nehme ich nur, wenn ich das Cannabis transportiere. Dafür passt es, zur Dauerlagerung nicht.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Die "Kunststofftüten", die es zu kaufen gibt, halten nicht richtig dicht. Die Feuchte diffundiert mit der Zeit durch und die Blüten trocknen aus.

Genau so sehe ich das auch. Nur sind meine Gläser kleiner, 250 bis 290 ml.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

So sehen meine Gläser inzwischen aus:

(up.picr.de/50282741wx.jpg)

(up.picr.de/50282742qq.jpg)

Die Gläser habe ich mal geschenkt bekommen und finde sie zum Lagern hervorragend. Nachteil ist, dass sie wegen der Klammern nicht stapelbar sind, aber nötig ist das natürlich auch nicht.

Sie sind luftdicht, und weil sie im Schrank stehen, auch lichtdicht.

Das Hygrometer nehme ich heraus, sobald es verlässlich 62 % relative Luftfeuchte zeigt. Bis dahin bleibt es drin, damit ich die Luftfeuchte beim Curen im Blick habe.

Ich schätze, bei etwa einem Liter Volumen passen rund 10 Gramm hinein.

[2 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Ich schätze, bei etwa einem Liter Volumen passen rund 10 Gramm hinein.

Schöne Bilder.

Eine gute Lösung, nur warum Boveda 62?

Die habe ich auch, aber ich denke immer an Boveda 58.

Nebenbei: in meine kleinen Gläser gehen 10 bis 12 mg 🤣 🤣

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Die 58er Bovedas standen bei mir auch zur Wahl, es hieß nur, dass 62 % besser zum Verdampfen passen.

Ich glaube nicht, dass die 4 % viel ausmachen, ausprobiert habe ich es aber auch noch nicht.

Nebenbei: in meine kleinen Gläser gehen 10 bis 12 mg

Das wären 0,01 Gramm. Kommt mir etwas wenig vor.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Darüber kann man sich streiten, was besser ist.

Die 58 % sind vielleicht sinnvoll, wenn es zu feucht ins Glas kommt und man noch Feuchte rausziehen will.

Die 62 % dann eher, wenn es zu trocken ist.

Und wenn einem viel daran liegt, dass im Glas noch ein wenig Fermentation stattfindet, vielleicht ebenfalls die 62 %.

Oben waren wohl 10 bis 12 g gemeint.

In meine 800-ml-Gläser passen, abhängig davon wie dicht die Blüten sind, durchaus 25 bis 30 g, wenn ich etwas stopfe und bis oben hin auffülle. Machen sollte man das aber nur, wenn die Feuchte stimmt. Ist es zu feucht, atmen die Blüten schlecht und es kann Schimmel entstehen.

Sicherer ist, oben mindestens 10 % Platz zu lassen und nichts zu komprimieren. Und wenn ein Feuchtepack mit hinein soll, braucht man sowieso noch Luft.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Das wären 0,01 Gramm. Kommt mir etwas wenig vor.

Gramm, nicht Milligramm.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass ein Drittel Luft oben ganz gut ist, damit die Luft zirkulieren kann.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Bei mir sind in einem 2-l-Glas 120 g Gras mit einem Bovida-67-Beutel. Das ist meiner Meinung nach optimal. Fermentiert wird perfekt, und die Gläser lüfte ich immer. Bis jetzt läuft das besser als mit den 8er-Beuteln.


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