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Das erste Mal Cannabis: euer Einstieg und die Gründe

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Frage steht ja oben, also legt einfach los!

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Bei mir war es in der 9. Klasse. Wir haben uns in den Freistunden bei einem von uns zu Hause getroffen, und dort habe ich es zum ersten Mal versucht. Danach kam es in der Schulzeit immer wieder mal dazu, und inzwischen ist daraus ein Hobby geworden.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Das liegt inzwischen mehr als 40 Jahre zurück.

Ich war zu Besuch bei einer guten Freundin, und noch jemand war da, der einen guten Zehner schwarzen Afghanen mitgebracht hatte. Er hat den ganzen schwarzen verbaut, und kaum hatte er ihn angezündet, stürmte die Mutter meiner Freundin ins Zimmer. Sie hatte beim Putzen in der Küche den Herd aus der Wand gerissen, genauer gesagt das Stromkabel.

Die Freundin und der andere Typ sind dann flott mit in die Küche verschwunden, damit die Mutter von dem Joint nichts merkt.

Und ich saß plötzlich allein da, mit einem fetten, guten Joint! Statt ihn auszumachen habe ich einfach weitergeraucht, weil ich dachte, die beiden kommen ja sicher gleich zurück.

Kamen sie aber nicht, und irgendwann hatte ich den Joint restlos weggeraucht.

Völlig stoned bin ich anschließend auch in die Küche gegangen und habe meine Freundin um ein Glas Wasser gebeten. Sie hat sich königlich amüsiert.

Am spannendsten fand ich, dass alles irgendwie wie in Zeitlupe ablief. Der Turn hat mir gefallen, und ich kiffe bis heute.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Hallo,

ich bin neu hier und noch recht unbedarft.

Ich bin fast 66 und hoffe, durch Cannabis mehr Gesundheit zu finden und den Rest meines Lebens ohne Leiden zu verbringen.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Ich habe gerade schon geschrieben, dass ich neu und unbedarft bin und mir mit 65 Jahren durch Cannabis ein Restleben ohne Leiden vorstellen kann.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Ich weiß es noch wie heute! Mit meinen Kumpels Thurgood, Scarface, Brian und Kenny hingen wir vor dem convenience store herum, als ...

Mist, das war ja der Film "Half Baked".

Ehrlich gesagt bekomme ich mein erstes Mal nicht mehr richtig zusammen. Es war auch reichlich unepisch.

Irgendwann in der Schulzeit muss es gewesen sein, auf einer Party mit Räucherstäbchen und Brennnesseltee, und ich durfte wohl mal ziehen, musste husten, mir wurde vermutlich etwas schwindlig, und bei der kleinen Menge war die Wirkung nicht der Rede wert. Genau deshalb ist mir davon auch nichts geblieben. An die erste Zigarette oder das erste Bier erinnere ich mich genauso wenig, obwohl das eigentlich die größeren Wagnisse waren ... eine Schachtel Fluppen kostete am Automaten sagenhafte fünf Mark und musste danach wochenlang vor den parentals versteckt werden.

Ich kenne einen ganzen Haufen Kumpels, die einmal gezogen haben, denen schlecht wurde und die danach nie wieder gekifft haben. Wären die in Half Baked aufgetreten, wäre der Film sehr kurz geworden.

Mich hat es deutlich mehr interessiert. Also durfte ich immer wieder mal mitziehen, allerdings nur sehr sporadisch. Stoff gab es kaum, und wenn, war er teuer, jedenfalls hatte ich nie irgendeine "connection" und auch überhaupt kein Geld, um regelmäßig zu kiffen, zu rauchen oder zu saufen. Zigaretten habe ich auch nicht geraucht, bauen konnte ich deshalb nicht. Inhalieren war mir sowieso nicht möglich. Uncooler ging es kaum.

Damals lief mir immer mal wieder Hasch über den Weg. Wahrscheinlich aus Marokko, von weit her geschmuggelt. Zu Gras oder gar Eigenanbau hatte ich überhaupt keinen Zugang. In meiner Welt gab es das schlicht nicht.

Später bewegte ich mich in Kreisen, in denen abends gekifft wurde. Ich durfte netterweise umsonst mitrauchen. Das wurde mir aber schnell langweilig, und ich habe mir andere Freunde gesucht.

Kurz gesagt: Kiffen war für mich sehr lange nur ein Randthema.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Einen fetten 10-Mark-Haschjoint wie oben beschrieben komplett wegzurauchen ... dazu hätte ich auch heute noch keine Chance. Als Einsteiger erst recht nicht. Mir wäre spätestens beim dritten Zug die Lunge geplatzt, danach hätte ich ihre traurigen Reste ausgehustet, und anschließend hätten mich meine Kumpels garantiert umgebracht und die Leiche in der Moulinette geschreddert.

Archiv-Mitglied FArchiv · redaktionell

Bei mir war es ebenfalls mit 16-17. Und dann gleich ein Eimer, in einer Regentonne, in der eine tote Maus schwamm xD. Widerlich war das, die Maus und das Eimern, aber ich war dicht wie sonst was.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Was?!

Bei dem Beitrag oben habe ich glaube ich irgendetwas nicht verstanden. 🤔

Archiv-Mitglied GArchiv · redaktionell

Mein erster Joint kam erst, als ich Ende 40 war, weil ich jemanden kennengelernt hatte, der eben rauchte. Vorher hatte ich in meinem Leben nie mit Cannabis zu tun gehabt. Früher habe ich es strikt als Droge abgelehnt und hätte damals auch nie einen Zug genommen.

Mit knapp 50 habe ich dann vor dem ersten Joint erst mal eine Menge im Netz gelesen, es für mich als harmlos eingeordnet, und dann konnte es losgehen.

Enttäuscht war ich, weil ich bei den ersten kleinen Joints überhaupt nichts spürte. Wahrscheinlich hatte mein Freund damals nicht viel hineingegeben. Danach offenbar immer mehr, bis ich endlich etwas merkte, und dann fand ich es einfach nur geil.

Nach meiner Scheidung nach 30 Ehejahren fehlte mir leider das Geld, so konnte ich mir das Kiffen lange nicht leisten. Aber jetzt baut der Bekannte selbst an, und weil ich mich während des Anbaus oft um alles kümmere, da er beruflich häufig nicht kann, bekomme ich nun immer einen netten Anteil.

Nur wirkt es nach ein paar Wochen leider nicht mehr. Ich habe wirklich alles versucht, anders gedreht, Tunnel gebohrt, mehr Gras hineingepackt und so weiter. Nichts. Ich merke kaum noch etwas. Selbst mein Bekannter, der seit 40 Jahren durchgehend kifft, ist völlig breit, wenn er 2 von den Keksen isst, die wir zusammen backen. Nur bei mir passiert nichts!!!!

Woran das liegt, weiß ich nicht, ich verkrafte auch sonst wahnsinnig viele Medikamente, Schmerzmittel zum Beispiel, bei Dosen, bei denen andere umfallen würden. Jedenfalls bin ich jetzt einfach enttäuscht, dass die Wirkung ausbleibt.

Ach, inzwischen bin ich übrigens 60 und würde mir wünschen, ich könnte noch mal mit 20 anfangen.

Archiv-Mitglied HArchiv · redaktionell

Willkommen in der Hölle

Meine sozusagen erste Erfahrung, ich bin 55, liegt gerade drei Tage zurück. Was hier steht, ist zum Teil vielleicht auch meine eigene Aufarbeitung.

Sozusagen erste, weil ich in "jungen" Jahren durchaus mal geraucht, aber nie richtig inhaliert habe.

Wie Cannabis wirkt, war mir damit völlig fremd. Glaubt mir, wenn ich sage, dass es sich wie ein Albtraum ohne Ende angefühlt hat, mit Todesangst.

Als ich abends also einen Freund besuchte, den ich über ein Jahr nicht gesehen hatte und der an diesem Tag seinen Geburtstag mit mir und einem weiteren Freund feierte, freute ich mich natürlich, als er Brownies anbot, einen "veganen" und einen "Space", ihr kennt diese Fertigbrownies aus dem Supermarkt in der Pappschachtel.

Er erklärte mir, die Butter sei vollständig durch ein selbst hergestelltes Ghee mit Cannabisextrakt ersetzt. Dabei warnte er mich auch, vielleicht nicht nachdrücklich genug, ich solle zuerst ein kleines Stück nehmen und eine Stunde abwarten.

Der Brownie war in kleine Stücke geschnitten, ich nahm eins und aß es etwa zur Hälfte, trank daneben 2 Tassen Kaffee, keinen Alkohol.

Nun bin ich kein Kind von Traurigkeit und trinke auch mal einen Wein über den Durst, ich dachte mir also, schlimmer als ein berauschendes Gefühl wird es schon nicht. Der Freund konsumiert allerdings seit Jahren Cannabis, man kann also sagen, dass seine Warnung mich eigentlich ausreichend alarmiert hatte.

Jedenfalls setzte die Wirkung nach etwa einer Stunde ein. Es begann mit einem leichten Schwindel, dazu kamen leichte Übelkeit und das Gefühl, der Blutdruck fällt ab, was ich mit hochgelegten Beinen auszugleichen versuchte, natürlich ohne jeden Erfolg.

Weil mir die Kontrolle entglitt, geriet ich in Panik. Die beiden anderen, es war ja noch ein Freund da, der ebenfalls regelmäßig konsumiert, waren schon entrückt, haben meine Panik zunächst nicht bemerkt und dann heruntergespielt, das komme eben vor, wenn es das erste Mal ist.

Mein Bewusstsein schien mich in die Dunkelheit zu ziehen und von mir wegzurücken, ich hatte panische Angst zu kollabieren. Dann bat ich darum, mich in ein Krankenhaus zu bringen, zum Glück lag ein großes in der Nähe und ich wurde zu Fuß hinbegleitet. Ich hatte das Bedürfnis, mich von meinen "Leuten" zu verabschieden, das Sprechen wurde mir da schon schwer.

Im Krankenhaus wurde es noch schlimmer. Urängste, wenn es die gibt, kamen in mir hoch, ich hatte Weinkrämpfe, zappelte im Krankenbett herum, eine Panikattacke nach der anderen, ich habe gerufen und meinem Arbeitgeber geschrieben, sie sollten die Kollegen grüßen, falls etwas passiert. Ich wurde zwar müder, konnte die Augen aber nicht schließen, aus Angst, nicht mehr aufzuwachen.

Mein Mund war staubtrocken, wegen der Infusion musste ich alle 10 Minuten pinkeln und bekam davon extreme Nierenschmerzen. Alle, denen ich meine Todesangst schilderte, blieben sachlich und sagten, ich würde in dieser Nacht nicht sterben, jedenfalls nicht daran, auf mich wirkte es aber, als wolle man mich nur beruhigen ... vor dem Ende.

Ich dachte jedenfalls, ich würde verrückt, und zwar für immer, wie ein Patient im Wachkoma oder so etwas. Viele Dinge habe ich nicht wahrgenommen, oder alles gleichzeitig, es gab weder Gegenwart noch Zukunft noch Vergangenheit. Irgendwann fielen mir dann doch die Augen zu, etwa gegen 4 Uhr morgens, danach ging es mir besser. Meine Werte, ich hing am EEG, waren angeblich normal, nur die Herzfrequenz war hoch.

Gegen 7 Uhr wurde ich entlassen. Ein paar der Ärzte kannten diesen Effekt, einer hatte ihn offenbar selbst schon erlebt. Ich bin nach Hause gewankt, lange U-Bahn gefahren, und konnte meine Familie wiedersehen.

Von Tag zu Tag geht es mir besser, am späten Morgen merke ich allerdings leichte Kreislaufbeschwerden. Ich bin seit vielen Jahren Hypertoniker, und vermutlich hat das Cannabis meinen Blutdruck abstürzen lassen.

Dieser Bericht soll eine Warnung für alle sein, die Cannabis noch nie probiert haben, und ich hoffe, dass er jemanden noch vor dem Konsum erreicht. Am besten also gar nicht konsumieren oder nur in sehr kleinen Mengen, oder eben rauchen, wenn es schon sein muss, da setzt die Wirkung spontaner ein und lässt sich besser steuern. Wem es wirklich hilft, der soll es nehmen. Im Netz habe ich sowohl über positive als auch über negative, spontan auftretende Wirkungen gelesen, und die negativen sind bei mir zu mindestens 100% eingetreten.

Archiv-Mitglied IArchiv · redaktionell

In der 7. Klasse, also mit 12/13, und regelmäßig wurde es dann mit Mitte 14 oder mit 15, damit sind es inzwischen 17 Jahre, ich bin 32.

Ich wollte mich einfach mal umsehen, habe gerade gute Laune, und hier kann man sich etwas offener austauschen, auch über cannabuben. Mir ist klar, dass das der falsche Thread ist, aber zum Vorstellen kam er mir am unkompliziertesten vor.

Archiv-Mitglied JArchiv · redaktionell

Bei mir war das erste Mal auch mit 13. Ich habe damals in einer Pflegefamilie gelebt, und auf dem Geburtstag eines Mitbewohners sind wir für einen Joint eine Runde spazieren gegangen.

Ich fand es geil. Richtig angefangen habe ich dann mit 15-16 und kiffe seither so gut wie täglich, inzwischen bin ich 39. Zwischendurch habe ich ganz selten mal ein paar Tage, mal eine Woche und ganz ganz selten einen Monat Pause gemacht, was aber nicht immer freiwillig passierte.

Gezockt habe ich außerdem, solange ich denken kann, Konsolen. Dicht sein und zocken war in Kombination unglaublich chillig. Es war und ist für mich nach wie vor unverzichtbar, mich einfach dicht vor die Zocke zu setzen. Davon bekomme ich nicht genug 😁.

Vor 5 Jahren hat sich mein Konsum allerdings drastisch verändert. Vom Anfang bis vor 5 Jahren habe ich eigentlich nur Köpfe geraucht, und je krasser Mische und Dope, desto besser. Ich war so süchtig danach, dass selbst Bob Marley mit den Ohren geschlackert hätte. Später kam fast nur noch Pur dazu, und ich habe auch Sachen wie Dab ausprobiert. Gesoffen und gekifft habe ich, bis der Arzt kam, nur um noch dichter zu werden. Sogar Spielchen wie in die Hocke gehen, ein paar Mal schnell ein- und ausatmen, schnell aufstehen und einen dicken Kopf wegziehen und die Luft so lange in der Lunge halten, bis mir schwarz vor Augen wurde und ich umkippte. Hauptsache, es knallt so heftig wie möglich.

Dann kam die Rechnung. Ich kam auf Bong zum Verrecken nicht mehr klar, also habe ich von einem Tag auf den anderen mit allem aufgehört und eine Pause gemacht. 7 Wochen später habe ich es erneut versucht, mit extrem kleinen Mengen, aus Angst, wieder so abzuschmieren.

Das hat funktioniert, aber das Koma-Kiffen war vorbei. Die Bong habe ich nicht mehr angefasst und nur noch Joints mit geringen Mengen geraucht, quasi Mikrodosing. Komischerweise hat mich das genauso dicht gemacht wie früher eine Kippe auf 1g Hash, und daran hat sich in 5 Jahren nichts geändert. Gefühlt rauche ich heute 50 mal weniger als vor meiner Abschmier-Erfahrung und bin trotzdem Latten dicht. Was früher an einem Tag wegging, reicht bei mir jetzt 6 Wochen, und das bei weiterhin täglichem Konsum.

Ich werde wahrscheinlich kiffen, bis ich sterbe, es ist und bleibt ein Teil meines Lebens, auf den ich nie verzichten möchte.

Archiv-Mitglied KArchiv · redaktionell

So, alter Thread, aber ich gebe auch mal meinen Senf dazu ^^

Als junger Erwachsener habe ich richtig böse gekifft.

Dann bin ich Christ geworden, habe aufgehört, eine Therapie gemacht und mir Stück für Stück ein gutes Leben aufgebaut.

Jetzt, nach über zehn Jahren, hatte ich einen ganz schlimmen Konflikt auf der Arbeit und bin tatsächlich zum ersten Mal rückfällig geworden. An dem Abend gab es Bier, und aus Frust habe ich online Gras bestellt.

Inzwischen, nach etwa einem halben Jahr, habe ich nicht aufgehört, setze das Weed aber bewusst medizinisch ein, also als Unterstützung, um neue Verhaltensweisen zu lernen und weniger impulsiv zu sein. Und es wird immer besser:

Das Zusammenspiel von Glaube, also meinem Glauben an Jesus, dem bewussten Wahrnehmen von allem, was ich tue, dem immer besseren Umgang, wozu auch die schrittweise Reduzierung gehört, und viel Training hilft mir sehr dabei, mein ganzes Leben besser in den Griff zu bekommen. Fast 10 Kilo habe ich schon abgenommen, wiege immer noch weit über 100 Kilo ^^, Haushalt und Arbeit laufen besser, und so weiter 🙂

Ich habe aber durchaus vor, den Konsum stark zurückzufahren, um irgendwann mit wenig oder im besten Fall ganz ohne leben zu können. Darauf freue ich mich, mal sehen, wie ich mich entwickle.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Wie unterschiedlich die Berichte ausfallen, hätte ich nicht erwartet. Sehr interessant.


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