Wer sich das Drehen wirklich beibringen WILL, dem empfehle ich, mit kleinen, also normalen Zigarettenpapieren anzufangen, ein Blatt.
Nehmen sollte man solche mit gecutteten Ecken, das geht leichter.
Naturkost-Tabak ist der beste, der ist aber oft recht trocken, und das braucht viel Übung. Besser ist ein etwas feuchterer Tabak, oder man legt über Nacht ein KLEINES Stück Obstschale in den Tabak, das hilft richtig gut.
Beim Paper ganz plump: Klebeseite nach innen, das ist auch einfacher.
Die Kräuter nicht zu fein mahlen oder schneiden, die Bröckel dürfen so 2 bis 3 mm groß sein.
Der Tabak etwa in gleicher Konsistenz, eher gröber, und dann recht gut vermischen.
Die Mischung dann mit den Fingern leicht vorformen, aufs Blatt legen, Klebeseite innen und am oberen Rand.
Man klappt das Blatt leicht zusammen, Daumen vorne, Zeigefinger hinten, und dreht es mit den Fingern leicht hin und her, bis die gewünschte Form da ist. Als Anfänger am besten gleichmäßig, nicht konisch.
Den vorderen bzw. unteren Papierrand etwas nach unten drehen (Daumen vorne), dann die Zeigefinger hinten gerade auf Blattlänge positionieren und vorsichtig leicht nach vorne umklappen.
Den Kleberand vorsichtig anlecken, mit den Zeigefingern gleichmäßig weiter zudrehen, fertig 🙂
Edit:
Wenn ich dazu komme, bastle ich gern mal eine Foto-Anleitung dazu, so etwas kriege ich ganz gut hin.